Hurra, das Absperrband ist weg

Endlich!!!

Lange, lange spielten wir Corona-bedingt nur in festen Gruppen. Befreundete Kinder oder Geschwister aus einer anderen Gruppe durften wir leider nicht besuchen.

Sogar das Außengelände wurde mit Absperrband abgeteilt, dass sich die Gruppen nicht beim Spielen vermischen. Das war für viele Kinder nicht immer einfach zu verstehen. 

Darum freuten wir uns, dass endlich, endlich die Infektionszahlen sanken und wir unser Absperrband feierlich zerschneiden durften. Mit einem lauten HURRA rannten alle Kinder auf den Spielplatz.  Da hatte sogar manch Erwachsener ein Tränchen im Auge.

Wir ziehen ins Musikerheim

Seit Anfang Mai ist es nun soweit! Wir sind ins Musikerheim umgezogen. Da unser Kindergarten nun endlich umgebaut und auch vergrößert wird, haben wir uns hier so nach und nach eingerichtet. Mittlerweile haben sich die Vorschulkinder und die Kinder der Notbetreuung gut eingelebt und fühlen sich sehr wohl.

Hier könnt Ihr Euch einige Bilder anschauen, wir freuen uns auf den nächsten Schwung, der am 15. Juni 2020 zu uns kommen darf.

Der Nikolaus geht in Rente

Schade, unser Nikolaus geht in Rente.

Schneppenbacher Kindergartenkinder feiern zum letzten Mal mit ihrem langjährigen Nikolaus.

 

Nach 40-jähriger Tätigkeit als Nikolaus im Schneppenbacher Kindergarten gibt Günther Wollinger, bekannt als Religionslehrer in der Schöllkrippener Mittelschule, seinen Bischofsstab, Mitra und Mantel ab. Schon zu Zeiten seiner fünf Kinder agierte er in den 80er Jahren als moderner Nikolaus. Gemeinsam mit den Kindern verwandelte er sich in einen Bischof, wobei er schon während des Umziehens die Kinder in sein Spiel miteinbezog. Er kam nicht als polternder Nikolaus, nein, er war ein Geschichtenerzähler, dem die Kinder gerne zuhörten.

Vor ihm brauchte man keine Angst zu haben. Früher wurde die Person des Nikolauses gerne als   allwirkendes Erziehungsmittel eingesetzt. Bei uns freuten sich die Kinder jedes Jahr schon auf „Herrn Wollinger“, weil er den Kindern vertraut war und weil er die Heiligenlegenden bzw. die wunderbaren Taten des Nikolauses mit ihnen im Rollenspiel darstellte. Wenn die Jungs als Seemänner auf einem Schiff mit dem Sturm kämpften, die Mädchen die armen Töchter des Kaufmannes imitierten und alle dem Nikolaus beim Spendensammeln behilflich waren, gab es kein Zähneklappern oder sonstige Beklemmungen. In den vergangenen 40 Jahren hörte unser Nikolaus nicht nur die unterschiedlichsten Nikolausgedichte sowie -Lieder er musste zum Schluss in drei verschieden Altersgruppen altersspezifisch agieren. Hieran sieht man, dass auch bei einem „Heiligen Mann“ die Zeit nicht stille steht, alles ist in Veränderung. Seine Aussage bei unserer diesjährigen Feier, dass jeder in seinem Leben ein bisschen Wohltäter sein kann war eine Ergänzung zu unserem neu gelernten Nikolausgedicht.: „……..zeig uns wie man fröhlich gibt, wie man hilft und wie man liebt.“

Das gesamte Personal und die Kinder sagen Danke für die schöne Zeit und wünschen unserem Nikolaus einen wohlverdienten Ruhestand.