Heiliger Michael

Heiliger Michael, Bote des Friedens….

Schneppenbacher Vorschüler besichtigen alte Dorfkapelle.

Im Rahmen ihres Jahresthemas „Mein Dorf“ besichtigten die Schneppenbacher Vorschüler unter der Führung von Robert Schmitt die in der Nachbarschaft gelegene Kapelle St. Michael. Täglich gehen sie an ihr vorbei, aber was sich hinter den dicken Mauern verbirgt, war fast allen Kindern unbekannt.

Herr Schmitt erzählte in der heimeligen Kapellenatmosphäre den Kindern die Geschichte derselben: von der Entstehung bis hin zur Renovierung durch den Kapellenverein. So erfuhren die Kinder von den gefundenen Grundsteinen einer Urkapelle, die bei der Renovierung zufällig gefunden wurden. Herr Schmitt zeigte den Kindern an Hand von mitgebrachten Bildmaterialien den Zustand der Kirche in der Zeit als sie als Feuerwehrhaus genutzt wurde und die Entdeckungen der alten Wandgemälde. Nachdem mindestens sieben Schichten alter Wandfarbe in mühevoller Kleinarbeit mit Rasierklingen entfernt worden waren kamen die jetzt prachtvoll renovierten Blumen und Engelgmälde zum Vorschein. Ebenso spannend war es die Geschichte der Wiederbeschaffung des in den 50 gern Jahren verkauften Hauptaltares zu hören. Das Bild des heiligen Michaels, dem Schutzpatron der kleinen Dorfkirche zu finden, stellte sich als Leichtes heraus, nachdem sie von dessen Vita gehört hatten. Großen Eindruck hinterließ die liegende Jesusfigur; Jesus nicht am Kreuz, sondern zum Anfassen nahe. Der Besuch und Blick von der Empore setzte einen weiteren Höhepunkt der morgendlichen Hospitation. Da am gleichen Wochenende Michaelismarkt und Erntedank war schlossen wir unseren Besuch mit einer Sonnenblumenmeditation; nachdem die Kinder vor dem Altar eine große Sonnenblume gelegt hatten, hörten sie die Geschichte vom Geheimnis dieser immer leuchtenden Blume und sangen ihr neue gelerntes Erntedanklied.

Dank der Führung von Herrn Schmitt ist unseren Kindern ein zu schützendes Denkmal unseres Ortes bewusst gemacht worden. Die Möglichkeit zum Besuch dieses Kleinodes besteht jedenfalls für alle Interessierte immer sonntags.

 

Wo der Apfel den Durst löscht

„Wo der Apfel den Durst löscht!“

Schneppenbacher Vorschulkinder erleben Willkommenskultur im eigenen Ort.

Bei unserer Erkundungstour „Komm ich zeig dir, wo ich wohne“ wurden die Kinder auf die Kelterei Rothenbücher (Jetzt Fa. Christian Stenger) aufmerksam. Tags zuvor hatten wir nämlich im Kindergarten selbst Apfelsaft mit einer Saftpresse hergestellt und so war das Thema Apfelsaftherstellung bei den Kindern noch sehr präsent. Auf die Initiative eines Kindes hin: „Wir könnten doch mal fragen, ob wir eine Apfelschorle bekommen?“ machten wir einen kurzen Spontanbesuch. Wir wurden sofort herzlichst in Empfang genommen und ohne zu fragen waren alle 16 Vorschulkinder und Erzieher mit Apfelsaft versorgt. Unmittelbar danach konnten wir bei einer kleinen Führung über das Betriebsgelände den Apfelkeller, die Apfelwaage und Abfüllanlage kennenlernen.

Wir danken der Firma Stenger für ihre Großzügigkeit und Kinderfreundlichkeit. Durch diese kurzentschlossene Aktion konnten unsere Kinder eine der wenigen noch existierenden Firmen in unserem Ort kennenlernen.

 

 

Komm ich zeig dir mein Dorf

„Komm ich zeig dir mein Dorf!“

Bürgermeister Pistner zeigt Schneppenbacher Vorschülern; wo er seine Kindheit verbracht hat.

„Immer, wenn ich als Kind aus unserm Haus auf das Alte Schloss geblickt habe, dachte ich, da möchte ich mal rein.“ Mit diesen Worten eröffnete Bürgermeister Rainer Pistner seine Kinderführung zu dem Thema“ Mein Dorf -hier wohne ich - hier lebe ich - hier fühle ich mich zu Hause.“ Um die Kinder gleich in seinen Bann zu ziehen erzählte er von seinen Kinderstreichen beim Milchabliefern und den Spielen am und rund um das Rathaus. Natürlich sah der Rathausplatz zu seiner Kindheit noch ganz anders aus: so gab es eine hohe Mauer, einen Graben, einen offenen Bachlauf und keine Umgehungsstraße. Als er von den „Geheimnissen“ rund um das Rathaus wie unerklärbaren Mauervertiefungen, Schießscharten, Grenzsteinen, Gemeindewappen und Verlies erzählte, fand er volles Gehör bei den Kindern. Weiter ging es durch den neugestalteten Rathausgarten bis zum Sackhaus und der früheren Polizeistation. Hier versuchte Herr Pistner die Kinder auf die Bedeutung, das Alter (ältester Teil beinahe 600Jahre), die verschiedenen Baustiele und Funktionen (ehemalige Zehntscheune jetzt Sozialstation) aufmerksam zu machen. Natürlich wurden sofort die Ohren gespitzt als der Begriff Polizeistation und Gefängnis fiel. Zur Absicherung bzw. als Beweis prüften alle Kinder beim Vorbeigehen wie stabil heute noch die existierenden Gitterfenster sind. In der Lukaskapelle endete unsere Führung. Eingestimmt mit leiser Musik hörten die Vorschüler den Ausführungen unseres Gemeindechefs zu. Hier erfuhren sie, dass Herr Pistner als Messdiener beim morgendlichen Gottesdienst noch die Glocken am Seil ziehend läuten durfte. Leider hörten sie auch das unvorsichtig spielende Kinder einen Brand ausgelöst hatten und eine Renovierung nötig wurde. Um weitere Brände zu vermeiden gibt es nur noch batteriebetriebene Opferkerzen. Eine davon entzündete Herr Pistner zum Wohle aller Vorschüler an.

Vielen Dank, dass sich unser Bürgermeister auch den jüngsten Gemeindemitgliedern mit so viel Energie und Zeitaufwand widmet. Durch diese kindgerechte Führung werden unsere Vorschüler den Marktplatz und seine wichtigsten Gebäude mit ganz anderen Augen sehen und von ihren Erfahrungen den Eltern berichten können.

 

 

 

Grashüpfer besuchen die Bücherei

Unser Gruppenthema heißt in den nächsten Wochen rund um das Buch! Da darf ein Besuch in der Bücherei natürlich nicht fehlen.

So machten sich am Dienstag, 02.10.18 früh morgens die Grashüpfer auf den Weg nach Schöllkrippen. Die Busfahrt war zwar kurz aber für unsere Kinder ein Abenteuer für sich.

Kurz nach 9 Uhr kamen wir gut gelaunt vor der Bücherei an, wo Herr Werthmann uns schon erwartete und uns auf eine Reise in die Welt der Bücher mitnahm. Er zauberte eine Holztigerente aus der Tasche und erzählte uns, dass wir uns heute gemeinsam auf die Suche nach ihr machen würden. Wir fanden heraus, dass es in der Bücherei, nicht nur jede Menge Bücher, sondern auf CD´s, DVD´s und Spiele gibt, die man sich mit einem Ausweis ausleihen darf.

Das alte, 3 stöckige Haus mit seinem heimeligen Charme wurde für die Grashüpfer ein Ort zum Staunen. Wir sahen viel Bekanntes und aber auch viel Neues, wie zum Beispiel die Cafeteria, in der man lesen und gemütlich essen kann.

Wir haben Bücher für Erwachsene, Bücher zum Basteln, Bücher über´s Reisen, Bücher über´s Kochen und Backen, und vieles mehr entdeckt.

Dann kam der interessanteste Teil: Die Kinderecke, mit vielen tollen Kinderbüchern. An einem Buch konnte man sogar riechen, und es duftete nach Bananen und Kirschen..

Zum Schluss las Herr Werthmann uns in der Vorleseecke noch eine Geschichte vor. Und da haben wir sie doch tatsächlich wiedergefunden: DIE TIGERENTE

Die Wichtel weihen die neue Sitzgruppe ein

Nachdem unsere neue Sitzgruppe einen wunderschönen, schattigen Platz unter der Linde auf unserem Außengelände gefunden hat, weihten unsere Allerkleinsten, die Wichtel sie gleich ein.

Perfekt, um draußen zu frühstücken, sich zurück zu ziehen, Bücher anzuschauen und vieles mehr.

Ein herzliches Dankeschön an den Förderverein, der mit dieser Spende unseren Kindergarten noch ein kleines Stückchen atraktiver gemacht hat.