Wackelzähne besuchen die Bäckerei

„Vom Korn zum Brot“ - Bäckerei Pfarr öffnet Backstube für Schneppenbacher Vorschüler

Das letzte Jahr im Kindergarten ist für alle Kinder etwas Besonderes. Da sie endlich zu den “Wackelzähnen“, den Großen gehören, dürfen sie sich auch in diesem Jahr durch interessante Projekte und attraktive Ausflüge auf die Schule vorbereiten. Zur Zeit steht das Thema „Vom Korn zum Brot“ an und was liegt näher als gewonnene Erkenntnis vor Ort zu vertiefen. Michael Pfarr, Chef der Bäckerei Pfarr in Schöllkrippen, nahm sich erneut die Zeit den Kindern den Handwerksberuf eines Bäckers und die damit verbundenen Tätigkeiten zu erklären. Bei einem Rundgang durch die Backstube wurden Ihnen die dazu benötigten Werkzeuge und Maschinen gezeigt und erklärt. Zum Beispiel erfuhren die Kinder wie die Ausrollmaschine zum Rollen und Walzen der Teige, das Portionieren und Stanzen der Semmelmaschine, die Laugenschwallanlage oder die Hörnchenwickelmaschine sowie der große Backofen funktioniert. Volle Aufmerksamkeit schenkten sie unserem Bäckermeister bei der geschickten Herstellung von verschiedenen Knoten, Zöpfen, Brezeln bis hin zur perfektionierten Eidechse. Sie waren so fasziniert, dass wir ihnen den Vorschlag machten dies im Kindergarten mit Knet oder Salzteig auch selbst auszuprobieren.

Wer so konzentriert und lange bei der Herstellung von Nougathörnchen, unterschiedlichsten Blätterteigstückchen zuschaut, der wird auch hungrig.

Um dem vorzubeugen hatte „Petter Michael“ liebevoll von seiner teilnehmenden Nichte genannt, schon im Voraus leckere Muffins und Laugengebäck zubereitet. Gut für ein Picknick im Rathausgarten ausgestattet verabschiedeten sich die 13 Vorschüler mit ihren Erzieherinnen. An dieser Stelle nochmals ein großes Danke an Herrn Pfarr für die aufgebrachte Zeit und Engagement sowie seinem Bäckereiteam, dass sich trotz unseres Besuches nicht aus der Ruhe bringen ließ. Außerdem stellte uns die Bäckerei für unsere nächste Aktion „Wir backen Buttermilchbrötchen zum gemeinsamen Frühstück?“ die benötigten Backformen zur Verfügung. Vielleicht inspiriert eine solche Hospitation den einen oder anderen später einmal den Beruf eines Bäckers zu ergreifen.

Wackelzähne besuchen den Wochenmarkt

Mit dem Bus auf den Aschaffenburger Wochenmarkt

Schneppenbacher Vorschüler besichtigen die herbstliche Vielfalt.

 

Der erste Kindergartenausflug im neuen Kindergartenjahr führte die Schneppenbacher Vorschüler auf den Aschaffenburger Wochenmarkt. Eine Woche lang hatten sie im Hinblick auf das bevorstehende Erntedankfest im Kindergarten schon viel über die Früchte des Herbstes erfahren: Obst und Gemüse zum Anschauen mitgebracht, einen Erntedanktisch gestaltet und gemalt. Unterschiede zwischen Obst und Gemüsesorten kennengelernt und danach die gewonnenen Kenntnisse auf Papier dokumentiert. Bei der Ankunft auf dem Marktplatz vor der Stadthalle herrschte schon reges Treiben. Nach einer kurzen Stärkung ging es durch Gassen der vielen Verkaufsstände. Der gesamte Wochenmarkt bot den Kindern ein farbenfreudiges Bild an: von kunterbunten Obst-, und Gemüsesorten, Fisch oder Fleisch, bis hin zu selbstgemachten Säften und Marmeladen, aber auch eine große Auswahl an herbstlichen Blumen waren zu bewundern.. In unserer Einkaufstasche landete als erstes ein Suppenhuhn und frische Petersilie für unsere geplante Hühnersuppe am nächsten Tag. Auf Vorschlag von Lauras Mama durfte sich jedes Kind zum Abschluss einen Einkaufswunsch erfüllen. Dabei war die Auswahl der Kinder sehr kreativ; sie reichte von Melone, Kiwi, Clementinen, Trauben, Birne, Karotte, Äpfel, Johannisbeeren bis hin zu Erdnüssen. Dieses überraschende Geschenk wird den Vitaminbedarf der Kinder in den nächsten Tagen abdecken. An dieser Stelle ein Dankeschön an Frau Verace für das Sponsoring des Früchtekorbes sowie Frau Wegmann und Frau Maidhof für die unterstützende Begleitung.

 

Vogelwanderung der Wackelzähne

Mit Opa Hans auf Herbst – Vogelwanderung

Schneppenbacher Vorschüler auf der Suche nach Nistplätzen von heimischen Singvögel und Fledermäusen.

Bei schönstem Wetter und pünktlich zu Herbstbeginn hielten 13 Vorschüler mit Hans Reustlen, Kindergartenopa und seit Jahren Naturschutzwart des Marktes Schöllkrippen,entlang des Fahrradweges Schneppenbach-Hofstädten Ausschau nach Spuren heimischer Singvögel und Fledermäusen.

Ziel dieser Expedition war die Aufmerksamkeit für die heimischen Vögel sowie deren Lebensraum zu wecken und die Kinder zum Thema Naturschutz zu sensibilisieren.

Während der Wanderung erklärte Opa Hans die verschiedene Vogelhausvarianten und deren Nutzungsmöglichkeiten. Dabei erfuhren die kleinen Zuhörer,dass Kleiber nur einen Seiteneingang nutzen, deren Nester aus Baumrinde bestehen, während andere Nisthöhlen mit Moos, Gräsern, Wurzeln, Federn oder Haaren auspolstert werden. Ausnahme ist der Specht, der als eigener Zimmermann seine Wohnung in Bäume baut. Eine solche Spechthöhle konnten wir ebenfalls am Wegesrand entdecken. Zwischenzeitlich erspähten unsere Naturdetektive weitere Objekte an den Bäumen; schwarze Fledermauskästen, für jeden Inspizienten am eingravierten Fledermausbild erkennbar. Mit neuen Infos wurde der bisherige Wissensstand der Kinder erweitert: Fledermauskästen müssen sehr hoch an den Bäumen angebracht werden, bestehen aus Beton, wiegen zwischen 4 und 5 Kilogramm, im Inneren befinden sich Leisten zum Kopfüberhängen und werden von unten angeflogen. Um die Neugier der Kinder zu stillen gab uns Opa Hans, der mit einer großen Leiter ausgerüstet war, einen Einblick in das Interieur. Beim Öffnen spiegelte sich in den Kindergesichtern eine gewisse Anspannung,leider war der Kasten leer.

Die Enttäuschung darüber verflog schnell als alle mit Hilfestellung auf der Leiter in einen geöffneten Nistkasten blicken konnten. Anschließend erklärte unser Naturschutzwart die Nistkastenpflege vor dem Winter, d.h. das Vogelhaus von Moos, Gräser, Federn, sonstige Hinterlassenschaften ordentlich zu säubern. Danach präsentierte er mit einem Bunsenbrenner wie das sogenannte Ausbrennen funktioniert. Unsere kleinen Vogelexperten waren rückblickend überzeugt: „Opa Hans hat die Nistkästen für den Winter vorgeheizt!“. Um den langen Heimweg zu verkürzen erhielten die Kinder den Auftrag nochmals alle Nistkästen zu zählen. Ergebnis: Auf der drei Kilometer langen Strecke befinden sich 16 Vogel-, 9 Fledermaus-,sowie 2 Haselmauskästen. Zurück im Kindergarten befestigte Herr Reustlen noch ein bemaltes Vogelhaus, das Präsent der „ausgeflogenen“ Vorschüler  an der Kindergartenlinde.

Polizeiwoche bei den Wackelzähnen

Halt Polizei -  Blaulicht im Schneppenbacher Kindergarten!

Mit einer Aktionswoche rund um die Polizei endet für die Schneppenbacher Vorschüler das Kindergartenjahr.

Herr Ortner, Kindergartenvater und Polizist mit Leib und Seele, organisierte für unseren Kindergarten eine ganze Aktionswoche rund um die Polizei. So kam er am ersten Tag und eröffnete die Woche. Die Kinder staunten nicht schlecht als sie erfuhren das nicht etwa die Dienstwaffe, sondern der Kugelschreiber der wichtigste Ausrüstungsgegenstand ist. Im weiteren Verlauf zeigten seine Kollegen Herr Ritter und Herr Haibach ihren Streifenwagen, Frau Scheubert und Herr Schüssler den „Blitzerbus“. Alle erklärten nicht nur theoretisch ihre täglichen Einsatzbereiche, Einsatzmöglichkeiten und Funktionen ihrer Fahrzeuge, sondern gaben wichtige Ausrüstungsgegenstände wie Schussweste, Handschellen, Kelle usw. an die Kinder zum Anfassen weiter.

Höhepunkt der Projektwoche war der Besuch der Aschaffenburger Wasserschutzpolizei und der Polizeiwache in Nilkheim. Erste neue Eindrücke gewannen die Kinder schon bei der Ankunft im Aschaffenburger Hafengelände mit all seinen angrenzenden Firmen, sowie den Einstieg in das Polizeischiff über die steile Kai Treppe. Auf dem Schiff konnten sie unsere Wasserschützer Herrn Staab und Herrn Schreck mit Fragen über deren Aufgaben löchern. Erste Frage der Kinder war jedoch: „Wie lang ist der Main?“ Anschließend war die Polizeistation in Nilkheim im Brennpunkt. Die Polizistin Frau Rößner erklärte detailliert die Uniform und den bevorstehenden Farbwechsel zu Blau. Danach mussten die Kinder folgende Aufgabe lösen: „Welche Ausrüstung muss bei einer allgemeinen Fahrzeugkontrolle im Fahrzeug mitgeführt werden?“ Antworten der Kinder: „CD, Tempos, Eiskratzer und Zigaretten. Bei der Auflösung erfuhren sie, dass Warnweste, Warndreieck, Verbandskasten und  Fahrzeugpapiere unbedingt zum Bestand gehören .Ausgestattet mit einem Polizeikinderausweis und mit dem Auftrag am Nachmittag die Autos der Eltern zu überprüfen, ging es weiter zur Hausbesichtigung. Dabei hinterließ die Inspektion der Haftzellen den größten Eindruck. Am letzten Tag der Aktionswoche durfte jedes Kind seine gewonnenen Impressionen in einem Portfolioblatt niederschreiben lassen. Vielen Dank an alle beteiligten Polizeistationen und Kindergarteneltern, die dieses lehrreiche Projekt unterstütz haben. Barbara Schwede

 

Theaterbesuch auf der Klingenburg

Schneppenbacher Kindergartenkinder besuchen Aufführung Aladin.

Der Förderverein des Kindergartens Schneppenbach wollte auch in diesem Kindergartenjahr den Kindern direkt etwas zu Gute kommen lassen. Das Kindergartenpersonal entschied sich daraufhin für eine Fahrt mit den Zahlenlandkindern und den Vorschülern zur Klingenburg, wo in dieser Sommersaison das Stück „Aladin“ aufgeführt wird. Trotz widrigen Wetterprognosen (Regen, Regen, Regen) wurde der Theaterbesuch ein voller Erfolg.

Die Kinder waren während des ganzen Theaterbesuches von der hervorragenden Inszenierung so gefesselt, das sie nicht einmal der einsetzende Nieselregen irritierte.

An dieser Stelle nochmals ein großes Dankeschön an den Schneppenbacher Förderverein, der durch die Übernahme der Buskosten und des Eintrittes ein solches wertvolles Event ermöglichte.

Wir ersehen es nämlich für wichtig Kinder schon früh an künstlerische und kulturelle Bildung heranzuführen .„Theaterspiel fördert die Fantasie, die Wahrnehmung, die Kommunikation jedes einzelnen Menschen.“ Pro.Dr. Wolgang Sting

 

Waldfamilienfest am 25.Juli 17

Unser traditionelles Waldfamilienfest in Bildern!

Danke an alle, die dabei waren!

Experiment Feuer

Passend zu unserem Thema :Tatütata, die Feuerwehr ist da, wollen wir viel über die Feuerwehr, Brandschutz und Feuer lernen.

An diesem Vormittag experimentieren wir: Was brennt? Was brennt nicht? Auf einer feuerfesten Unterlage legen wir unsere Materialien aus, der Wassereimer steht bereit, für alle Fälle!

Ganz schön spannend, wie schnell manche Dinge brennen, andere brauchen länger. Und stinken tut´s auch ganz schön. Wir öffnen die Fenster ganz weit! Und zum Schluß sortieren wir die Dinge schön ordentlich auf ein Plakat!

Osterwanderung

 

Kuschelmäuse auf der Suche nach dem Osterhasen

Am Freitag, den 07. April 2017 starteten die Kuschelmäuse des Kindergartens Schneppenbach zusammen mit ihren Mamas und Papas zu einer kleinen Wanderung, um den Osterhasen zu suchen. Unterwegs entdeckten sie auf einem Feld sogar zwei echte Hasen. Ob das tatsächlich die Osterhasen waren? Kurze Zeit später konnten die Kinder voller Freude ihre Ostergeschenke endlich finden. Zurück im Kindergarten führten die Kuschelmäuse ihren Eltern ein Überraschungslied mit Hasenspiel vor. Im Anschluss sangen sie noch: „Jetzt kommt die Osterzeit“. Danach gab es für alle Saft, Kaffee und Tee sowie kleine Snacks, die die Eltern vorbereitet hatten. Eltern, Kinder und Erzieher konnten so den Vormittag zum gemütlichen Beisammensein nutzen. Es war eine schöne Veranstaltung, die seitens der Eltern auch sehr gut angenommen wurde. 

Ab ins Beet

Ab ins Gemüsebeet!

Um unser diesjähriges Thema „Die Welt mit allen Sinnen zu erleben“ unter einem weiteren Aspekt zu sehen, nahmen wir gerne das Angebot der Edeka Stiftung „Gemüsebeete für Kids“ an. Schon vor vier Jahren führten wir diese Edeka-Aktion mit dem Ziel die Ernährungskompetenz im Kindergarten früh und kindgerecht zu fördern durch. Da aber der alte Standort unseres Beetes zu schattig war, musste es unbedingt an einen sonnigeren Ort versetzt werden. Sobald Frau Hess und Frau Sander mit ihrem vollbepackten Bus, ausreichend Erde, Pflanzen, Saatgut und allem nötigen Gartengeräten im Kindergarten vorfuhren, wurden sofort die Ärmel hochgekrempelt und das leer geräumte Hochbeet versetzt. Danach war der Einsatz der Kinder gefordert. Beim Ausladen und dem Neu befüllen des Beetes, Lockern und Ebnen der Erde. Die Theorie kam jedoch auch nicht zu kurz. Vor dem eigentlichen Einpflanzen erfuhren sie viel über die verschiedenen mitgebrachten Stecklinge (Rote Beete, Kohlrabi, Salat, Gurken, Broccoli, Radieschen, Karotten), wie sie gesetzt bzw. gesät werden müssen. Außerdem erhielten sie auf kindgerechte Weise noch viele wichtige Pflegetipps bis zur Ernte.

Aber dann waren die Kids nicht mehr zu bremsen. Im Nu waren alle Setzlinge im Beet, der Radieschen und Karottensamen unter der Erde, die bunten Gießkannen mit Wasser gefüllt und der Boden kräftig gewässert. Stolz nahmen sie am Ende ihrer geleisteten Arbeit eine auf ihren Namen ausgestellte Gärtnerurkunde entgegen. Nun hoffen wir, dass es den Pflanzen an unserem neuen sonnigen Standort gut gefällt, diese Aktion den Kindern aufzeigt wie langes es braucht bis man Gemüse ernten kann und sich eine positive Einstellung zu gesunden Lebensmittel entwickelt. Vielen Dank nochmals an Frau Hess und Frau Sander von der Edeka Stiftung, sowie der Familie Kirchner /Inhaber Edeka Markt Schöllkrippen, die zum wiederholten Mal Aktionen mit unserem Kindergarten ermöglicht haben. 

Besuch beim Zahnarzt

 

Seit mehreren Jahren bietet die Zahnarztpraxis Dres. Jochen u. Julia Heck Heck in Alzenau die Möglichkeit eines Zahnprophylaxetages für den Schneppenbacher Kindergarten an. Die 20 km Distanz zwischen Schöllkrippen und Alzenau wurde wie immer zur Freude aller mit der Westfrankenbahn bewältigt. Heuer wurden wir sogar vom Lokführer begrüßt und jedes Kind bekam einen eigenen Kinderfahrschein zum Selbstabknipsen, dazu noch ein Malbuch oder Reisepflaster.

In der Praxis Heck wurden wir von der zahnmedizinischen Assistentin Andrea Hübinger in Empfang genommen. Spielerisch erarbeitete sie mit den Kindern an Hand von Magnettafel und Magnetbilder, Zahnmodell mit Riesenbürste was für die Zahngesundheit wichtig ist - von der gründlichen und ordnungsgemäßen Zahnpflege bis hin zur zahngesunden Ernährung.

Danach durften Vorschüler ausgestattet mit Mundschutz, Dental- und Handspiegel selbst Zahnarzt und Patient spielen.

Man konnte nicht nur im theoretischen Teil, sondern auch im Praktischen kleine Zahnexperten erkennen. Zum Abschluss erhielt jedes Kind zur Erinnerung ein Zahnputzset als Geschenk.

Als Resümee dieser Hospitation ein Zitat mit dem auch Kinder schon etwas anfangen können: „Man soll häufig zum Zahnarzt gehen, damit die Zähne gesund bleiben und man nicht so häufig zum Zahnarzt muss.“

 

 

Juniorhelferkurs

Juniorhelferkurs im Kindergarten

Interview von 1.Hilfe Trainer

 

1)    Frau Lutsch, sie waren von Beruf gelernte Krankenschwester;

Wie sind sie zu ihrer Tätigkeit Gesundheitscoaching und 1.Hilfe-Ausbildung gekommen?

Als meine Kinder noch klein waren und in der Grundschule die zweite bzw. dritte Klasse besucht haben, wollte der Elternbeirat für die Kinder einen Erste-Hilfe-Kurs anbieten. Damals gab es den Juniorhelfer leider noch nicht. So habe ich mich bereit erklärt ein Konzept zu erarbeiten und den Kurs zu halten. Ermutigt durch den Erfolg und die Freude der Kinder habe ich das Konzept über die Jahre weiter ausgebaut.

Dem Thema Gesundheitscoaching widme ich mich erst seit ca. acht Jahren. Es hat sich durch meine Erste-Hilfe-Kurse und meine Kontakte zu Firmen, Kindergärten und Schulen entwickelt. Es ist interessant und wichtig, zusammen mit den Kunden, an deren Gesundheit, Arbeitskraft und Lebensqualität zu arbeiten.

2)    Erste Hilfe kann lebensrettend sein. Warum finden Sie frühes „Erste-Hilfe-Training“ so wichtig und welche Bedeutung hat dies für Sie? Viele Erwachsene Ersthelfer scheuen davor zurück zu helfen, weil sie sich fürchten Fehler zu machen. Mein Anspruch ist es den Menschen zu zeigen, dass Erste Hilfe leicht ist, dass nur der erste Schritt getan werden muss, indem man sagt: „Ich bin hier, ich habe das gelernt, ich helfe weil Hilfe benötigt wird!“ Je früher Kinder auf spielerische und fröhliche Weise an das Thema herangeführt werden, umso natürlicher und unverkrampfter gehen sie später als Ersthelfer an die Sache heran.

Nach einer Woche Juniorhelferkurs konnten auch die Kinder rückblickend Stellung zu folgenden Fragen nehmen: Was habt ihr im Kursus alles gelernt? bzw. Was hat euch am besten gefallen?

Folgende Antworten waren zu hören: Die meisten fanden es in erster Linie richtig toll, dass Frau Lutsch überhaupt in den Kindergaren gekommen sei uns so schöne Geschichten erzählt habe. Viele waren überrascht, dass man solch große Wunden wieder heilen kann und Verbände überhaupt nicht weh tun. Deshalb hätten sie auch keine Angst mehr sich verbinden zu lassen. Sie hätten gelernt wie wichtig es ist schnell Hilfe zu holen und den Verletzten währenddessen zu trösten. Eingeprägt hatten sich auch schon die verschiedenen Verbandsarten wie Mumien-, Piraten-,Witwebolde – Phantasi wunschverband .Mit neuem Selbstbewusstsein zeigten sie Ihre Teilnehmerurkunde  und ihr erhaltenes Verbandsmaterial, mit dem sie zu Hause ihre Verbände an den Eltern ausprobieren wollen. Zusammenfassend lässt sich auch in diesem Jahr wieder feststellen, dass ein Juniorrhelfer schon in der Vorschulpädagogik eine sinnvolle und effektive Maßnahme ist. Vielen Dank an dieser Stelle an unserem Elternbeirat, der diese Aktion finanziell voll unterstützt hat.

 

 

Besuch des Gelnhäuser Museum "das begehbare Ohr"

Im Januar 2017 besuchten die Wackelzähne das Museum Gelnhausen, Abteilung "Begehbares Ohr". Bevor es aber mit der eigentliches Ohrreise losging, konnten wir viel Wissenswertes über den Aufbau, die Funktion und die Aufgabe eines Ohres erfahren. Mit großer Begeisterung nahmen wir an verschiedenen Hörexperimenten teil. Dann krabbelten wir wie ein "Ohrwurm" durch das Ohr um auf der Rutsche ins eigentliche Innenohr zu gelangen. Hier konnten wir nochmals die Funktion von Hammer, Amboss und Steigbügel vor Ort erleben. Und weil die Reise durchs Ohr so spannend war, durften alle das ganze Procedere mehrmals wiederholen. Auch die Erwachsenen, die erleichtert darüber waren, nicht im Ohr steckengeblieben zu sein.

Neujahrsfrühstück

Ein neues Jahr heißt neue Hoffnung, neues Licht, neue Gedanken und neue Wege zum Ziel!

Mit diesem Leitspruch starten die Wackelzähne in das Jahr 2017!

Am 1. Kindergartentag im Neuen Jahr fand das Neujahrsfrühstück mit Eltern und besonders netten Menschen, die uns im vergangenen Jahr unterstützt haben, wie z.B. Doris- die "kreative Montagsfrau", Herr Sander- unser Vorlesepate, Oma Christel- unsere Ausflugunterstützung, Frau Wehl und Frau Thoma- die guten Geschichtenerzählerinnen aus dem Sackhaus. An dieser Stelle vielen Dank an alle Muttis oder Omis für die Zeit, die sie sich für ihr Kind genommen haben und uns mit leckeren Frühstückszutaten unterstützt haben. Der Vormittag konnte nicht nur zum gegenseitigen Austausch genutzt werden, die Erwachsenen hatten die Gelegenheit in den Portfoiomappen zu stöbern. Eine abgerundete Aktion für Kinder, Eltern, Gäste und den Erzieherinnen zum Jahresbeginn.